Hänsel und Gretel, Märchenoper
von Engelbert Humperdinck

Was hat diese Oper mit Weihnachten zu tun? Nicht, oder so gut wie nichts, wenn man einmal von den Lebkuchen(Kindern) absieht.
Wir spielen sie trotzdem in diesem Jahr als Weihnachtsmärchen. Der Grund ist eine überraschende Entdeckung: Diese Oper ist nämlich in ihrer ursprünglichen Form für Papiertheater geschrieben worden. Und solche Papiertheater oder Kindertheateraktivitäten fanden und finden nun einmal in erster Linie n der Vorweihnachtszeit statt.
Doch zurück zur Entstehungsgeschichte. Adelheid Wette, die Schwester von Humperdinck schrieb eine "entschärfte" Version des Grimmschen Märchen für das Kindertheater, da ihr das Original zu grausam war. Schöne Bühnenbilder, die Musik um die sie Ihren Bruder bitten würde, und die herzerwärmende Szene mit den Abendgebet und der Traumerscheinung der Engel würden die Geschichte in ein anderes Licht setzen, außerdem gab es ein Happyend.
Bruder Engelbert ging gerne auf die bitte seiner Schwester ein und komponierte Musik für die Papiertheaterfassung.
Daraus entstand in Folge ein Singspiel und dann die Oper, die 1893 in Weimar unter Richard Strauss uraufgeführt wurde.
DerScholz-Verlag in Mainz, einer der größten Produzenten für Papiertheater-Bilderbogen, brachte danach Bilderbogen heraus, die vom Darmstädter Theatermaler A.Beyer gestaltet waren und sich direkt auf die Oper bezogen.
Diese Bilderbogen sind Grundlage für unsere Inszenierung.
Es spielen und singen Anna Herbst und Peter
Schauerte-Lüke

am Klavier Klaus Roth
Karten unter 01605542447 oder info@burgtheater.org
