Pressespiegel: Auszüge aus diversen Artikeln

Solinger Tageblatt 9.Juli 2001

Kleines Theater im Schloss ganz groß

Samstag war die"Zauberflöte" von Mozart zu sehen Aufführung im Miniformat kam an.

Mit viel Liebe zum Detail und Engagement betreibt Schauerte als Sprecher, Kulissenbauer, Sänger und Regisseur seine Arbeit. Außer der Ouvertüre war alles live: Weibliche und männliche Sprechrollen und die männlichen Gesangspartien sowie das Spiel: Alles Peter Schauerte. Unterstützt wurde er durch die Kölner Sopranistin Liane Fietzke. Erstaunliche Vielfalt und schöne Stimmen der Darbietenden bekam das Publikum geboten. Die gekürzte Fassung der Mozartschen Oper dauerte knapp zwei Stunden, und es wurden auch nicht alle Arien gesungen. Aber die, die gesungen wurden, sehr schön.Und das Agieren der Papierpüppchen machte die "Zauberflöte zu einem ganz neuen Erlebnis.

Solinger Morgenpost 9. Juli 2001

Bedauerlich, auf wie wenig Resonanz am Samstag die Oper "Die Zauberflöte" stieß. Nur vier Erwachsenen und vier Kinder hatten sich im kleinen Raum des BURGTHEATERS eingefunden, um das Geschick Peter Schauertes zu bewundern. Dieser bereitete den Zuschauern mit seinem Papiertheater um so mehr Freude. Die siebenjährige kicherte in der ersten Reihe über die humorvollen Passagen in dem Stück . Ihren zwei Jahre jüngeren Bruder begeisterte besonders die Szene, als Schauerte plötz lich einen Schraubenzieher in das Holz rammte. Für die Kinder war es eine mal anders erzählte Gutenachtgeschichte. Doch auch ihre Mutter fand die etwas andere Inszenierung "faszinierend". Besonders der Held Papageno hatte es den Zuschauern angetan.

Hanauer Anzeiger 31.7.2001 zur Zauberflöte unter dem Titel

Wo der Fuß zum Drachenwesen mutiert.

Es ist nur eine kleine Bühne, aber sie läßt den Zauschauer eintauchen in die Welt der Abenteuer und der Liebesduette.

Das Papiertheater Don Giovanni,Käthchen & C0 des BURGTHEATERS unter der Leitung von Peter Schauerte-Lüke enthält die nachgezeichneten und vergrößerten Dekorationen des Wiener Bilderbogenverlages Trensenky aus dem 19 Jahrhundert. Mit großem Gefallen verfolgten die rund 30 Personen die Aufführung des Ruhrgebieter Theaters . Die Besonderheit der Aufführung bestand im Live-Gesang der wichtigsten Arien neben den eingspielten Orchesterstücken und Ensemble-Nummern.

Die versierte Sopranistin Liane Fietzke übernahm dabei die weiblichen Gesangsrollen, zu denen der Pianist Norbert Fietzke die Klavierarrangements geschrieben hat. Leiter Peter Schauerte-Lüke zeigte bei der Aufführung die wichtigsten Szenen fast in kompletter Länge, die von einem romantischen Bühnenbild und ebensolchen Figurienen geprägt sind.

FAZ 3.8.2001

Großer Zauber im kleinen Rahmen.

Zwischen Palmen rennt eine Figur im Hintergrund durch die Szene, gefolgt, von einem fliegenden Drachen. In der Kulisse verwschwunden, Taucht der Mann im Vordergrund wieder auf, diesmal doppels so groß. Der Drache hat nur noch mit seinem riesigen großen Bein in dem kleine Bild platz. Zu sehen ist diese Szene auf einer etwa einen Meter breiten Papiertheater-Bühne, die der Spieler Peter Schauerte-Lüke aus Schloß Burg an der Wupper beim zweiten Papiertheater-Tag in Hanau aufgebaut hat.

Solinger Morgenpost 26.11.2001

Große Oper auf kleiner Bühne (Entführung aus dem Serail)

Das Theater befindet sich mitten in der Buchhandlung. Wenn das Licht ausgeht und sich der Papiervorhang vor den 60x80 cm "großen" Bühnenportal hebt, wird der Zuschauer buchstäblich hineingesogen in die kleine Theaterwelt. Da bewegen sich wilde Meereswogen, aus mehreren Gassen tauchen die handelnden Personen auf, und die diversen rückseitigen Bühnenbilder sind auf eine dicke Papierrolle gemalt. Persektive täuscht auch hier das menschliche Auge. Die erstaunliche Bühnetiefe ist faszinierend..... Schauerte spielt und singt fast alle Rollen selbst.

RGA 6. 2. 2001

Käthchen ist nicht von Pappe (über das Käthchen von Heilbronn)

Peter Schauerte genannt Lüke brachte aus Schloss Burg sein Papiertheater " Don Giovanni, Käthchen & Co " mit und begeisterte 30 Gäste mit seiner Kunst..... "Zuerst dachten wir, es seien zwei Sprecher hinter dem Vorhang, da die Stimmen sehr unterschiedlich klangen und zeitglei mehrere iguren zu sehen waren." so Stimmen aus dem Publikum. Falsch gedacht! Der Solokünstler durft3e dem Ruhm ganz alleine ernten. Er präsentierte sich vielstimmig, belesen und geräuschvoll beim Spiel des "Käthchen von Heilbronn".

Der Erfolg auf dem internationalen Papiertheater-Festival in New York

Pirates of Penzance

eine Operette von Gilbert & Sullivan

Ein Meisterstück an englischem Witz und Humor in Originalsprache

Eine Coproduktion mit Peter Baldwin, GB

Eine köstliche Piratengeschichte, im victorianischen England spielend,worin der Librettist Land und Volk gehörig auf die Schüppe nimmt.
Wir spielen das Stück als englisch-deutsche Coproduktion in englischer Sprache quasi mit deutschen Untertiteln.
Frederic ist als Junge durch ein Versehen seiner Nurse Ruth bei Piraten in die Lehre gegeben worden. Eigentlich sollte er bei einem Piloten (Lotsen) lernen. Heute ist er 21 Jahre alt und seine Lehre ist beendet. So entschließt er sich als pflichtbewußter Engländer, die Piraten, die er als Einzelpersonen durchaus liebt, als Bande aber hassen muß, an den Galgen zu bringen. Seine Erzieher sind davon nicht begeistert, haben aber Verständnis. Die Piraten wollen Ruth, die aus Furcht vor Frederics Vater als piratisches Mädchen für alles geblieben war, nun los werden. Ruth will Frederic für sich, der aber ahnt, das es außer Ruth auch noch andere Frauen geben könnte. Diese lassen nicht lange auf sich warten. Kaum sind Frederic und Ruth alleine, taucht ein Schwarrm junger Mädchen mit Vater Major General Stanley im Gefolge auf. Dieses bringt die Geschichte nun erst richtig in Schwung.

...kurz eine Nonensgeschichte - aber welchen umwerfenden Spaß haben die beiden Peter daraus gemancht! Meist auf englisch und mit stänig wechselder Stimmfärbung warfen sie sich die Bälle im Dialog zu, sangen vom Bass bis zum Falsett Couplets, Duette und ganze Chöre, agierten mit Enthusiasmus und Witz. Das hätte stundenlang so weiter gehen können und war einer der bejubelten Höhepunkte des Festivals .
(Willers Amtrup über die "Pirates" in der Zeitschrift PAPIERTHEATER)