Auf in die Alpen geht es ein unserer letzten Premiere in der Spielzeit 2008/2009

Alpenkönig und Menschenfeind ,ein Zaubermärchen von Ferdinand Raimund

Das Stück zählt zum Alt-Wiener-Volkstheater, das während der Biedermeierzeit u.a. mit Zauberstücken versucht, die Zensur der Metternich'schen Regierung zu unterlaufen und seine Gesellschaftskritik so verschlüsselt an den Zuschauer brachte.

Rappelkopf, ein reicher Buchhändler und Gutbesitzer hat große Teile seines Vermögend durch Betrug verloren. Nun mißtraut er allem und Jedem. Seine Tochter Amalie, genannt Malchen, liebt den Maler August Dorn. Dieser ist wegen der Ablehnung von Rappelkopf nach Italien gezogen, um sich zu bilden. Nun kehrt er zurück und Malchen erwartet ihn an der Stelle Ihrer Trennung im Gebirge. August kommt und beide treffen auf einen mächtigen Geist, den Alpenkönig Astragalus, der Ihnen seine Hilfe verspricht. Im Hause Rappelkopf kündigt die Dienerschaft, sie hält es unter diesem Herrn nicht mehr aus. Sopie, Rappelkopfs Gattin versucht sie zurückzuhalten, ihr Bruder sei auf dem Weg, um ihr und allen zu helfen. Rappelkopf, der sich von allen abkapselt, überrascht Habakuk, einen Diener mit einem Küchenmesser und folgert, er solle umgebracht werden. Er rennt in den Wald hinaus und und verjagt eine Köhlerfamilie aus ihrer Hütte, in dem er diese für 200 Dukaten abkauft. Darauf erscheinen ihm seine drei ersten verstorbenen Frauen und die Welt scheint unterzugehen.

Aber noch sind viele Tricks und Raffinessen nötig, um den verstockten Menschenfeind zu läutern.

Wir bringen dieses Stück zur Aufführung mit der Musik und einigen Liedern von Wenzel Müller

Dauer der Aufführung ca 70 Minuten plus Pause

Im allen Rollen spielt Peter Schauerte-Lüke